Die fünf Qualitäts­versprechen

 

Die Elbkinder Kitas Nord verstehen sich nicht nur als Dienstleistungs-unternehmen, sondern auch als Bildungseinrichtung. Es ist unsere Aufgabe, die große Neugier und phantastische Lernfähigkeit, die Kinder in den ersten Jahren auszeichnet, zu nutzen und ihnen Lerngelegenheiten zu verschaffen. Wir wollen ihre Lust am Fragen und Forschen bewahren und fördern Kinder gezielt und systematisch.

Kitas gibt es – zum Glück – nicht von der Stange! Jede unserer Kitas entwickelt ihr eigenes Profil. Es gibt aber trotzdem verbindliche Grundsätze für jede Kita – unsere fünf Qualitätsversprechen:


  1. In unserer Einrichtung nehmen wir Kinder als Akteure ihrer Entwicklung wahr und be(ob)achten sorgfältig jedes einzelne Kind.
  2. Wir sorgen dafür, dass unsere Kita ein anregungsreicher Bildungsort ist, an dem jedes Kind nach seinen Möglichkeiten herausgefordert wird.
  3. Wir verständigen uns mit Eltern, fragen sie regelmäßig nach ihren Wünschen und suchen ihre aktive Mitwirkung.
  4. Wir organisieren die Zusammenarbeit in der Kita so, dass sich jede Mitarbeiterin am Arbeitsplatz weiterentwickeln kann und dass die Qualitätsversprechen an Kinder und Eltern eingelöst werden können.
  5. Wir überprüfen unsere Arbeit regelmäßig auf die Umsetzung der Qualitätsversprechen und der Bildungsempfehlungen und setzen uns bei jeder Überprüfung Ziele für die Weiterentwicklung.

Für die Umsetzung dieser Qualitätsversprechen stehen allen Kindertagesstätten Materialien zur Verfügung, die sie selbst weiterentwickeln können: Beobachtungsbögen, Checklisten, Handreichungen zu unterschiedlichen Bildungsbereichen, Elternfragebögen und anderes mehr. Das Fortbildungsprogramm der Elbkinder ist auf die Qualitätsversprechen abgestimmt. Pädagogische Leitungskräfte und Fachberaterinnen stützen den Prozess. Jährliche Zielvereinbarungen und Auswertungsgespräche sowie ein differenziertes Beurteilungssystem sorgen dafür, dass Qualitätsversprechen nicht nur auf dem Papier stehen, sondern tatsächlich die Praxis prägen. Jede unserer Kitas beschreibt dies in einer schriftlichen Konzeption, die selbstverständlich auch Eltern und anderen Interessierten zur Verfügung steht.                      

Remziye Çatak

Nach dem Abitur habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Förderschule gemacht. Als ich da erlebte, wie dankbar die Kinder über die Zuwendung sind und wie viel sie einem zurückgeben stand die Berufswahl fest und ich machte die professionelle Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin. Hier in unser kleinen überschaubaren Kita, die nur einen Katzensprung von meinem Wohnort Hamburg entfernt ist, gefällt mir, dass jeder jeden kennt, dass eine fast familiäre Atmosphäre herrscht. Ich bin mit Freude dabei!

Remziye Çatak, Heilerziehungspflegerin, Kita Callingtonstraße